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Die ersten warmen Tage, blühende Bäume und frische Luft – was für viele den Frühling einläutet, bedeutet für Allergiker oft den Beginn einer belastenden Zeit. Heuschnupfen (Pollinosis) zählt zu den häufigsten allergischen Erkrankungen und wird vor allem durch Blütenpollen ausgelöst.
Warum reagiert der Körper so stark auf Pollen?
Zu Beginn entwickelt der Körper eine sogenannte Sensibilisierung gegenüber bestimmten Pollenarten. Beim erneuten Kontakt reagiert das Immunsystem übermäßig stark: Eigentlich harmlose Pollen werden als „Feind“ erkannt und bekämpft. Diese Überreaktion führt zu den typischen Beschwerden an den Schleimhäuten.
Doch nicht nur Nase und Augen sind betroffen – die Reaktion kann den gesamten Körper belasten.
Mehr als nur Schnupfen: Die unterschätzten Symptome
Viele Betroffene leiden nicht nur unter Niesen, laufender Nase oder juckenden Augen. Häufig kommen auch allgemeine Beschwerden hinzu:
• Müdigkeit und Erschöpfung
• Kopfschmerzen
• Benommenheit
• Konzentrationsprobleme
Das Immunsystem ist dauerhaft gefordert und „arbeitet auf Hochtouren“. Dadurch sind Heuschnupfenpatienten oft anfälliger für Infekte.
Welche Pollen lösen Beschwerden aus?
Je nach Jahreszeit unterscheiden sich die Hauptauslöser:
• Frühjahr: Birke, Hasel und Erle – die sogenannten Frühblüher sorgen oft für einen plötzlichen Anstieg der Beschwerden
• Späteres Frühjahr: Ahorn, Buche und Esche spielen eine eher geringere Rolle
• Sommer (Mai bis September): Gräser und Roggen – besonders langanhaltend und für viele Betroffene sehr belastend
Gerade an warmen, trockenen Tagen ist die Pollenbelastung besonders hoch.
Was hilft bei Heuschnupfen?
Eine frühzeitige Diagnose und individuell abgestimmte Therapie können die Beschwerden deutlich lindern. Dazu gehören unter anderem:
• Allergietests zur genauen Bestimmung der Auslöser
• Medikamentöse Behandlung zur Symptomkontrolle
• Beratung zu Verhaltensmaßnahmen im Alltag
• In geeigneten Fällen eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
Einen ganzheitlichen Therapieansatz verfolgt die TCM – Traditionelle Chinesische Medizin. Sie zielt darauf ab, das Körpersystem zu stärken und krankmachende Einflüsse zu reduzieren.
In unserer Praxis haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Besonders bewährt haben sich:
• Akupunktur zur Symptomlinderung und Regulation des Immunsystems
• Pflanzliche Arzneimittel (Kräutertherapie)
• Individuelle Ernährungsberatung zur Stärkung der Konstitution
Diese Methoden können dazu beitragen, die Beschwerden deutlich zu lindern und die Abwehrkräfte langfristig zu stabilisieren.
Gerne beraten wir Sie persönlich zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten – sowohl schulmedizinisch oder mit TCM – je nach Beschwerden können diese auch individuell mit einander kombiniert werden.
Ihr Team der HNO im Lehel
Dr. med. Rose Fintelmann

